Denker der . Generation

Alexander Mahr

Geboren am 31. Jänner 1896, gestorben am 14. April 1972.

Leben

(* 31. Januar 1896 in Poppitz bei Znaim; † 14. April 1972 in Wien); Aus Poppitz bei Znaim im heutigen Mähren kommend, schloss Mahr 1921 das Studium der Germanistik, Skandinavistik und Geschichte in Wien als Dr. phil. ab und promovierte 1925 noch zusätzlich zum Dr. rer. pol. In der Folge erhielt er ein dreijähriges Stipendiat der Rockefeller Stiftung und konnte sich kurz nach seiner Rückkehr im Jahr 1930 habilitieren. Als Schüler von Mayer blieb Mahr, der sich in seinen frühen Arbeiten zur Preis-, Zins- und Geldtheorie sowie zur Währungspolitik kritisch gegenüber Böhm-Bawerk, Mises und Hayek zeigte, jedoch ein Außenseiter. Er war einer der wenigen Vertreter der Österreichischen Schule, die weder am Mises-Privatseminar noch am Geistkreis teilnahmen. Nach 1938 verblieb Mahr in Österreich und verdingte sich bis zur Nachfolge auf dem Lehrstuhl von Mayer (1950) im Statistischen Zentralamt. Nach dem Krieg suchte Mahr als „überzeugter Vertreter des Grundgedankens der österreichischen oder Wiener Schule“ einen Kompromiss mit der mathematisch arbeitenden Nationalökonomie und dem keynesianischen Paradigma zu erreichen.

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